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Hochklassische Spiele der Schüler auf Augenhöhe mit der Lehrer- und Elternmannschaft

Bei der Volleyballnacht am 10. Januar 2020 erlebten wir richtig spannende Spiele schon in der Vorrunde. So kam es, dass die Lehrer gegen den Schulmeister 10c in der Vorrunde 23:25 verlor.

Das erste Halbfinale war somit das immerwährende Finale aus dem Vorjahren Eltern gegen Lehrer. Auch in diesem Spiel wurden die wesentlich jüngeren Eltern ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen den ersten Satz sicher mit 25:15. Doch im zweiten Satz sollte es noch einmal interessant werden, denn die Lehrer machten einen Rückstand Punkt für Punkt wett, als sie sich in die Partie gekämpft hatten. Jetzt holte man Bälle in der Feldabwehr und war auch im Angriff wieder aggressiver. Leider reichte es am Ende nur für ein 23:25 im zweiten Satz. Die 10er spielten das neu aufgelegte Finale aus der Schulmeisterschaft, aber diesmal hatte die 10b im Tiebreak mit 15:13 die besseren Nerven. So mussten die Lehrer im kleinen Finale um Platz 3 wieder gegen die 10c antreten und gewannen diesen dankbar knapp mit 2:1 und 15:13 im Entscheidungssatz. Das Finale entschieden die sehr angriffsstarken Eltern gegen die 10b mit 25:20 und 25:21 knapp, aber hoch verdient.

Großes Lob an die Schülerteams für ihre großartige kämpferische und auch spielerische Leistung.

Sie wussten, durch Sprungaufschläge und mit hohem Tempo durchgeführten Angriffen, aber auch wieder ruhigem, sicheren Auftreten zu begeistern.

Die Sportlehrer

Der Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“

Der Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ ist vor allem in den Spielsportarten Floorball und Volleyball eine gute Möglichkeit, sich mit anderen Schulmannschaften zu messen. So konnten sich die Jungen der WK III im Vorausscheid gegen das Sandberggymnasium durchsetzen. Das bedeutete den Einzug in das Regionalfinale. Dieses fand am 7. Januar 2020 in Oelsnitz im Vogtland statt. Unsere Jungs traten mit großem Kampfgeist und Spielwitz auf. Die gegnerischen Mannschaften standen uns in nichts nach. Sie hatten meist den Vorteil, dass sie in den örtlichen Vereinen integriert sind und dort trainieren. Aus dieser Sicht ist unser 3. Platz noch höher einzuschätzen, zumal die Ballbehandlung und Spielweise unserer Volleyballer keinesfalls schlechter war. Es wird also auch im Unterricht und in den AG´s eine ordentliche Arbeit geleistet!

Wir gratulieren der Mannschaft zu diesem großartigen Erfolg!

U. Winter

Sport spielt in der Oberschule Hartenstein immer eine große Rolle

Im laufenden Schuljahr finden an unserer Schule vielfältige Sportwettkämpfe statt. Auch bei Turnieren des Sportkreises nehmen wir regelmäßig mit Schulmannschaften teil. So organisierten wir für die Schüler der Klassen 8-10 Schulmeisterschaften im Volleyball sowie die Volleyballnacht, wo auch eine Eltern- und eine Lehrermannschaft teilnehmen. Für die Schüler der Klassen 5-7 stand in der Vorweihnachtszeit der Wettkampf um die beste Schulmannschaft im Floorball auf dem Programm. Am 6.12.2019, zum Nikolaustag, spielten die unteren Klassen um den Schulmeistertitel. In 2 Staffeln wetteiferten die Teams um den 1. Platz. Die jeweiligen Erst- und Zweitplatzierten qualifizierten sich für die Finalrunde, die ab 11 Uhr in unserer Turnhalle gespielt wurde. Die Endspiele bestritten die Klassen 5a, 6b, 7a und 7b. Am Ende gewannen die Jungen und Mädchen der Klasse 6b. Die Klasse 7a kam auf Rang 2, Bronze erkämpfte die Mannschaft der Klasse 7b. Die Klasse 5a soll nicht unerwähnt bleiben. Sie ließ immerhin 4 Mannschaften hinter sich.

Kurz nach unserer Schulmeisterschaft fand auch das Bereichsfinale im Floorball in Kirchberg statt. Mit unseren besten Spielerinnen und Spielern reisten wir zum Wettbewerb an und konnten mit Siegern wieder nach Hause fahren. Das bedeutet, dass wir mit 3 Mannschaften, also in allen Altersklassen, am Regionalfinale teilnehmen! Am 22.01.2020 werden wir in Werdau um die Teilnahme am Landesfinale kämpfen.

 

Wir bedanken uns bei allen Spielerinnen und Spielern für ihren tollen Einsatz und wünschen für das kommende Turnier viel Erfolg!

U. Winter

Exkursion der Klasse 5c in die Wohnstätte Reinsdorf der Lebenshilfe Westsachsen e.V.

Im Deutschunterricht lasen wir das Buch „Vorstadtkrokodile“. In diesem Jugendbuch ist eine der Hauptpersonen Kurt, ein querschnittsgelähmter Junge im Alter von 12 Jahren. Er sitzt im Rollstuhl. Seine „Bandenmitglieder“ nehmen ihn überall mit hin, obwohl das manchmal sehr schwierig ist.

Um die Lebensbedingungen behinderter Menschen kennen zu lernen, nutzten wir das Angebot der Mutti einer Schülerin unserer Klasse, der Leiterin der Wohnstätte Reinsdorf der Lebenshilfe Westsachsen e.V., uns die Einrichtung zu zeigen und unsere Fragen zu beantworten. So machten wir uns am 15.11.19 voller Spannung und Vorfreude auf den Weg.

Frau Heuß und ihr Mann begrüßten uns ganz herzlich. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, nahmen wir im Speiseraum Platz. Dort waren für uns schon heiße Getränke und Kekse bereitgestellt. Jeder griff gerne zu. Nach der Stärkung erzählte Frau Heuß in sehr eindrucks- und liebevoller Weise über den Alltag der behinderten Menschen in ihrer Wohnstätte. Gleichzeitig erfuhren wir vieles über den Beruf Heilerziehungspfleger/in und die große Verantwortung der Heimleitung und aller Mitarbeiter für die ihnen anvertrauten Bewohner. Interessiert hatten alle zugehört und wir stellten im Anschluss noch jede Menge Fragen. Mit viel Beifall bedankten wir uns dann für die Ausführungen von Frau Heuß. Alle Informationen nutzten wir für unseren Berufswahlhefter, denn wir fertigten das Berufsbild „Heilerziehungspfleger/in“ an.

Nun durften wir die Fortbewegung mit Rollator und Rollstuhl ausprobieren. Das war gar nicht so einfach. Viele probierten auch Brillen aus, die das schlechte Sehen im Alter bzw. Augenleiden verdeutlichten. Es fiel uns schwer, damit geradeaus zu laufen.  Stärke mussten wir auch zeigen, als wir Westen überziehen konnten, die verdeutlichen, wie eingeschränkt man sich mit einer Behinderung nur noch bewegen kann. Den Abschluss des Vormittages bildete ein Rundgang durch die Wohnstätte. Wir staunten, wie gemütlich und liebevoll alles eingerichtet ist. Eine Bewohnerin und ein Bewohner erlaubten uns sogar, ihre Zimmer anzusehen.

Hier noch einige Stimmen von Schülern unserer Klasse:

Albert: Mir hat gefallen, dass das Personal sich so gut mit den behinderten Menschen beschäftigt und ihnen Aufgaben gibt.

Hilde: Ich fand toll, dass wir alle mal ausprobieren konnten, wie das ist, im Rollstuhl zu sitzen. Auf Dauer ist das echt anstrengend und das Lenken war kompliziert. Schön ist es, dass es Leute gibt, die diesen Beruf lernen wollen.

Emely: Es hat mir gefallen, dass sie ein Zuhause haben und Hilfe haben, dass sie respektiert werden.

Annabell: Ich finde es schön, dass sich Menschen um die Behinderten kümmern und helfen, anstatt sie auszulachen, und dass sie dort zu Hause sind.

Richard: Ich fand es schön und interessant. Ich habe viel gelernt, wie man mit behinderten Menschen umgeht.

Lenny: Mir hat gefallen, dass die Mitarbeiter mit den behinderten Menschen so liebevoll umgingen.

Max L.: Es war schön und interessant zu entdecken, wie die Arbeit dort ist.

Hans: Ich fand es schön, weil Frau Heuß alles so toll erklärt hat und wir auch ausprobieren durften, wie es ist, in einem Rollstuhl zu sitzen oder eine Behinderung mit den Augen zu haben.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Familie Heuß für diesen lehr- und erlebnisreichen Vormittag bedanken.

Klasse 5c und Frau Seidel

 

 

Draußen in der Natur – Waldschulheimaufenthalt der Klasse 6b

Ein windiger kühler Morgen Ende November am Bahnhof in Hartenstein: 23 Jungen und Mädchen stehen mit ihren Koffern an den Gleißen, die Verabschiedung der Eltern geht recht zügig, denn alle freuen sich auf den gemeinsamen Aufenthalt in Conradswiese. Nach einer kurzen Anreise beziehen die Schüler die Zimmer der Sachsenforsteinrichtung und erkunden die Umgebung. Allerhand gibt es hier zu entdecken: Ein Spielplatz, viele Tafeln mit allerlei Informationen über Wald und die darin lebenden Tiere, einen kleinen Fußballplatz und eine Tischtennisplatte im Haus ziehen die Kinder in ihren Bann. Doch vorher erfolgt die Belehrung. Denn nicht nur zum Spaß oder zur Stärkung des Klassenzusammenhalts ist man nach Conradswiese gefahren, nein, es soll auch etwas vermittelt werden über die vielen Wälder, die uns alle umgeben. Hierzu hatten die Kinder so manche Stunde am Vormittag der Woche ein recht volles Programm mit Unterricht und Exkursionen. Immer, wenn die Konzentration der Kleinen nicht mehr ganz so wollte, ging es ab in den Wald. Erleben und Ausprobieren hieß die Devise! Dabei lernten die Jungen und Mädchen die Bestimmung verschiedener Baumarten oder die Funktionen des Waldes kennen. Außerdem durften sie sich mit Geschick und Kraft in der Holzverarbeitung ausprobieren. Auch die Fauna des Waldes spielte in der Woche eine große Rolle. Kennen Sie den Unterschied zwischen einer Spur, einer Fährte und einem Geläuf? Die Schüler der Klasse 6b können es Ihnen erklären.

An den Abenden der Woche ging es gesellig zu. Man spielte leidenschaftlich Fußball, Tischtennis und versuchte sich in Teamspielen. Auch einen Jungen- bzw. Mädchenabend gab es. Schließlich mussten die Schüler am Donnerstagabend ihre Koffer packen, denn freitags war ein zeitiger Aufbruch angesagt, um pünktlich den Zug in Schwarzenberg zu erwischen. Dabei hätten einzelne Schüler fast ihr Handy vergessen, das sie in dieser Woche recht wenig vermissten.