Monthly Archives: Oktober 2026
Exkursion der 6. Klassen
Eine besondere Lernerfahrung hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 am 16. und 17.09.2026. Eine Exkursion ins Staatliche Museum für Archäologie in Chemnitz (SMAC) stand auf dem Plan. Mit Sonderbusen ging es für alle 4 Klassen zu einer Sonderausstellung zum Thema „Kelten, Römer, Griechen und Germanen“. Hierbei konnte neben der Vertiefung geschichtlichen Wissens (archäologische Funde aus Sachsen und deren Darstellungen im Kontext) auch noch eine tolle kupferne Schuckspirale selbst gestaltet und mit nach Hause genommen werden. Insgesamt für alle eine etwas andere, jedoch faszinierende und bereichernde Veranstaltung im Schulalltag.
Andreas Riedel, Fachlehrer Geschichte

Exkursion der 6. Klassen
Eine besondere Lernerfahrung hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 am 16. und 17.09.2026. Eine Exkursion ins Staatliche Museum für Archäologie in Chemnitz (SMAC) stand auf dem Plan. Mit Sonderbusen ging es für alle 4 Klassen zu einer Sonderausstellung zum Thema „Kelten, Römer, Griechen und Germanen“. Hierbei konnte neben der Vertiefung geschichtlichen Wissens (archäologische Funde aus Sachsen und deren Darstellungen im Kontext) auch noch eine tolle kupferne Schmuckspirale selbst gestaltet und mit nach Hause genommen werden. Insgesamt für alle eine etwas andere, jedoch faszinierende und bereichernde Veranstaltung im Schulalltag.
Andreas Riedel, Fachlehrer Geschichte

Traditionelles Taekwon-Do – Kampfkunst mit Werten – neues GTA an der Oberschule Hartenstein
An der Paul-Fleming-Oberschule wird seit diesem Schuljahr zum ersten Mal die koreanische Kampfkunst Taekwon-Do als Ganztagsangebot eingeführt. Unter der Leitung von Frau Prietzel und Florian Schön (3. Dan) werden den Schülerinnen und Schülern der Oberschule Techniken und vor allem Werte vermittelt. Frau Prietzel hat ihren roten Gürtel nach fünf Jahren intensiven Trainings erlangt, während Florian Schön bereits seit 16 Jahren die Kampfkunst ausübt und Träger des schwarzen Gürtels ist. Im Folgenden könnt ihr mehr über diese spannende Kampfkunst erfahren.
Konzentration, Disziplin und Respekt statt bloßen Wettkampfs: Traditionelles Taekwon-Do ist weit mehr als eine Sportart. Die koreanische Kampfkunst verbindet zum einen körperliche Bewegung mit geistiger Entwicklung und vermittelt Werte, die auch im Alltag eine wichtige Rolle spielen. Zum anderen erlernt man die Fähigkeit, sich im Notfall verteidigen zu können.
Taekwon-Do hat seine Wurzeln in Korea und wurde 1965 von Großmeister Kwon Jae-Hwa nach Europa gebracht. Der Name setzt sich aus drei koreanischen Begriffen zusammen: „Tae“ steht für Fuß bzw. Fußtechniken, „Kwon“ für Faust bzw. Handtechniken und „Do“ bezeichnet den Weg beziehungsweise die persönliche Entwicklung. Bereits diese Beschreibung zeigt, dass es beim traditionellen Taekwon-Do nicht ausschließlich um das Erlernen von Kampftechniken geht.
Im Training werden verschiedene Tritte, Schläge, Abwehrtechniken und Bewegungsabläufe geübt. Dabei kommt es nicht nur auf Kraft an: Eine saubere Technik erfordert Körperbeherrschung, Gleichgewicht, Beweglichkeit und vor allem Konzentrationsfähigkeit. Besonders die hohen und schnellen Tritte sind ein charakteristisches Merkmal des Taekwon-Do. Mit regelmäßigem Training lassen sich Beweglichkeit, Koordination und allgemeine Fitness verbessern.
Eine zentrale Rolle spielen die Werte der Kampfkunst: Respekt gegenüber anderen, Höflichkeit, Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen gehören zu den Grundtugenden des traditionellen Taekwon-Do. Im Training lernen die Schülerinnen und Schüler, die anderen Trainingspartner zu respektieren und ihre Techniken kontrolliert einzusetzen. Ziel ist es nicht, andere zu verletzen oder sich durch körperliche Stärke über andere zu stellen. Stattdessen lernt man, die eigenen Fähigkeiten verantwortungsvoll einzusetzen. „Der Starke hilft dem Schwachen“ lautet dabei die zentrale Maxime.
Auch der Umgang mit Rückschlägen gehört dazu: Nicht jede Technik gelingt sofort, und manche Bewegungen benötigen monate- oder jahrelanges Training. Die verschiedenen Gürtelfarben symbolisieren dabei die Entwicklung der Lernenden. Durch regelmäßiges Üben werden Schritt für Schritt neue Fähigkeiten erworben und höhere Graduierungen erreicht. Der Fortschritt wird damit nicht nur an körperlicher Leistung, sondern auch an Einsatzbereitschaft und persönlicher Entwicklung festgemacht.
Traditionelles Taekwon-Do kann von Menschen unterschiedlichen Alters ausgeübt werden. Kinder lernen dabei schon früh, sich zu konzentrieren und Regeln einzuhalten. Jugendliche und Erwachsene nutzen das Training häufig, um ihre Fitness zu verbessern und einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Dabei ist nicht entscheidend, von Anfang an besonders sportlich oder beweglich zu sein. Vielmehr geht es darum, sich kontinuierlich im eigenen Rahmen weiterzuentwickeln.
Obwohl Taekwon-Do auch als Wettkampfsport bekannt ist, unterscheidet sich das traditionelle Training in seinem Schwerpunkt. Im Mittelpunkt stehen die Kampfkunst, die Technik und die persönliche Entwicklung. Wettkämpfe können zwar ein Bestandteil sein, sind aber nicht das eigentliche Ziel.
Damit zeigt sich: Traditionelles Taekwon-Do verbindet Sport und Lebensphilosophie. Wer regelmäßig trainiert, arbeitet nicht nur an der eigenen körperlichen Fitness, sondern schult auch Disziplin, Respekt und Selbstbeherrschung. Genau diese Verbindung macht die koreanische Kampfkunst für viele Menschen bis heute interessant.
Wer sich jetzt wünscht, wieder in die Schule zu gehen, kann sich auch direkt in unserem traditionellen Taekwon-Do-Verein in Schwarzenberg anmelden.
Alina Prietzel
Ein etwas anderer Schultag…
Am Dienstag, dem 29.09.2026, fuhren alle Siebtklässler der Paul-Fleming- Oberschule mit ihren Klassenlehrern, unserem Schulassistenten und Frau Eckert zum Filmfestival Schlingel. Auf diesen Tag freuten wir uns schon lange, da nicht Deutsch, Mathe oder Englisch auf dem Stundenplan standen, sondern wir uns im Kino einen Film anschauen durften. In Gruppen aufgeteilt, trafen wir uns Hartenstein und fuhren mit Bus oder Bahn nach Zwickau. Im Kino angekommen, rüsteten wir uns mit Popcorn, Nachos und Cola aus und hatten unserem Sitznachbarn so einiges zu erzählen. Die Gespräche verstummten jedoch wenige Augenblicke nach dem Start des Films, weil uns die Handlung von Beginn an beeindruckte: Die Schulfreunde Dylan und Youssef waren beide begeisterte Fußballer und kickten in jeder freien Minute. Dylan galt als der Beste in seinem Verein und hatte das Ziel, Profi zu werden. Ein schwerer Verkehrsunfall durchkreuzte seine Pläne und fesselte ihn an den Rollstuhl. Ergreifend zu sehen, welchen Herausforderungen sich der Junge stellte, um seinen Traum nicht aufzugeben. Das erhoffte Happyend blieb jedoch aus. Seine Querschnittslähmung zwang ihn, die Fußballschuhe für immer an den Nagel zu hängen. Er musste lernen zu akzeptieren, dass er nie wieder auf dem Rasen stehen wird, um Tore zu schießen.
Ein sehenswerter, emotionaler Film, der ein schweres Schicksal beleuchtet, aber nicht nur traurig war. Trockener Humor und schonungslose Ehrlichkeit brachten uns auch manchmal zum Lachen. Die Botschaft, dass das Leben schön sein kann, auch wenn geplante Wege verlassen werden müssen, wurde deutlich. Wichtig ist, dass am Straßenrand Menschen stehen, auf die man sich verlassen kann.
Im Anschluss an die Vorstellung erfolgte eine kurze Auswertung. Schüler und Lehrer waren gleichermaßen berührt. Sehr wahrscheinlich hat der Film bei manch einem dazu beigetragen, über hingenommene Selbstverständlichkeiten und über die wirklich wichtigen Dinge im Leben nachzudenken. Nach einem kurzen Aufenthalt in den Zwickau Arcaden und mit diesen Eindrücken im Gepäck haben wir unseren Heimweg angetreten. Deutsch, Mathe und Englisch sind zwar heute ausgefallen, aber etwas fürs Leben haben wir auf jeden Fall gelernt.
Brigitte Junghänel
im Namen der Klassenlehrer und Schüler der Klassen 7a, 7b und 7c

Abschlussfahrt Klasse 10c nach Binz
Montag, 07.09.26
Heute sollte es losgehen, alle waren gespannt auf die Tage an der Ostsee. Wir haben uns um 7.45 Uhr am Teichplatz getroffen. Um 8.00 Uhr startete der Sonderbus der Firma Joram mit 27 Zehntklässlern;) Extra für unsere Fahrt organisierten die Mädchen, dass unsere Abschlusshoodies rechtzeitig geliefert wurden und wir sie anziehen konnten. Gegen 16.00 Uhr kamen wir in der Jugendherberge an. Sie liegt direkt an der Strandpromenade, bezogen unsere Zimmer und eroberten den Strand für uns. Nach einem ersten Volleyballspiel sorgte ein Sprung ins kühle Nass für Abkühlung.
Dienstag, 08.09.26
Am zweiten Tag unserer Abschlussfahrt besuchten wir den „Nationalpark Königsstuhl“ bei Sassnitz auf Rügen. Dort konnten wir die schöne Natur und die beeindruckende Landschaft mit ihren Kreidefelsen entdecken und im Nationalparkzentrum viel Wissenswertes über die Ostsee erfahren. Ein bisschen Mut brauchte man beim Betreten des Glasbodens der zur neuen Aussichtsplattform gehört. Ein Abstecher zu Karls Erlebnis-Dorf –Zirkow ist auch für uns nochmal ein kleiner Spaß gewesen. Am Nachmittag stand unbedingt wieder der Strand auf dem Programm. Nach dem Abendessen ging es nach Binz, wo wir gemeinsam Zeit verbrachten und den Ort erkundeten. Es war ein schöner und abwechslungsreicher Tag.
Mittwoch, 09.09.26
Am Mittwoch waren wir als Klasse im OZEANEUM in Stralsund. Dort haben wir viele verschiedene Meerestiere gesehen. Danach haben wir uns die Marienkirche in Stralsund angeschaut und sind die 366 Stufen emporgeklettert, um aus 90 m Höhe einen phantastischen Blick über die Stadt und die Insel Rügen zu genießen. Die Kirche war sehr schön und interessant. Anschließend hatten wir noch Freizeit in Stralsund. Wir konnten durch die Stadt gehen, etwas essen oder uns mit unseren Freunden eine schöne Zeit machen. Es war ein schöner Tag mit der Klasse, den wir natürlich wieder mit einem Volleyballspiel, am Strand beendeten.
Donnerstag, 10.09.26
An diesem Tag waren wir zuerst im Kletterwald Binz-Prora. Dort konnten wir verschiedene Kletterparcours ausprobieren und hatten dabei viel Spaß. Es war teilweise etwas herausfordernd, aber wir haben uns gegenseitig geholfen und unterstützt. Danach waren wir im Dokumentationszentrum Prora. Dort haben wir viel über die Geschichte von Prora und die Zeit des Nationalsozialismus erfahren. Ich fand es interessant, mehr über diesen geschichtlichen Ort zu lernen und die Informationen vor Ort zu sehen. Insgesamt war es ein abwechslungsreicher Tag, an dem wir sowohl Spaß hatten, als auch etwas Neues gelernt haben.
Freitag,11.09.26
Schon wieder Freitag? Wie die Tage dahinfliegen? Eine schöne Erinnerung wollten wir noch mitnehmen. Fast alle sind 6.00 Uhr aufgestanden, um am Strand den Sonnenaufgang zu sehen und natürlich auch zu filmen und zu fotografieren. Nach dem Frühstück und der Zimmerabnahme, die ohne Beanstandungen verlief, stiegen wir etwas traurig in unseren Bus, um die Heimfahrt anzutreten. Nach einigen Pausen, u.a. auch bei MC Donalds sind wir gegen 17.00 Uhr wieder in Hartenstein angekommen.
Wir werden oft gefragt, weshalb wir unser Abschlussfahrt an den Anfang und nicht an das Ende des Schuljahres gelegt haben. Die Antwort ist einfach, so können wir von unseren gemeinsamen Erlebnissen durch unser letztes gemeinsames Jahr an der Oberschule getragen werden.
Das Motto unserer Klasse ist und war: „Gemeinschaft entsteht durch gemeinsame Erlebnisse.“
Mary-Lou Klug Ella Pampel, Lilli Hendel, Leopold Lange und Klassenlehrerin Ines Schober

