Monthly Archives: September 2016

Exkursion der 9. Klassen am 31.8.2016 nach Buchenwald

Exkursion der 9. Klassen am 31.08.2016 nach Buchenwald

„Niemand nahm Abschied, niemand errichtete ein Kreuz oder einen Stein. Doch ihr lebt, solange Menschen sich eurer erinnern! “

Eindrucksvolle Worte zu einem bewegenden Thema. Es ist schwer zu begreifen, dass da, wo man gerade steht, vor Jahren hunderte von Menschen unter grauenvollen Umständen zu Tode kamen.

Das Erste, was wir von Buchenwald sahen, waren die Blutstraße und der Glockenturm. Nachdem wir kurz warteten, wurden wir in einen Kinosaal geführt und haben uns eine Dokumentation mit Berichten von Zeitzeugen und über die Entstehung des Kz` angesehen. Danach ging unsere Führung durch das Gelände des Konzentrationslagers Buchenwald los. In dieser erfuhren wir noch viele Fakten über den Aufbau der jetzigen Gedenkstätte, das Leben der Häftlinge und die brutalen Methoden der SS-Truppen. Unter anderem besichtigten wir den Bunker (Einzelhaft u.a. mit Folter), das Krematorium, den „OP-Raum“- in dem Testoperationen/Versuche teilweise ohne Narkose stattfanden – und den Appellplatz, auf dem sich die Gedenkplatte (immer 36/37°C) befindet.

Nach der Führung durften wir uns noch eine Weile alleine auf dem Gelände und in dem Museum umschauen. Zum Schluss haben wir dann noch den Glockenturm und die Ringgräber besichtigt.

Viele unserer Klassenkameraden, die früh noch fröhlich in den Bus stiegen, fuhren am Nachmittag nachdenklich nach Hause. Leider nahmen nicht alle von uns das Thema so ernst, wie es dieses verdient hätte.

Von: Samira Hofmann und Angelina Wobisch (9b)

 

Der Waldwandertag der 6. Klassen der Oberschule Hartenstein

Am Donnerstag, den 01.09.2016, erlebten wir Schüler der Klassenstufe 6 einen erlebnisreichen Exkursionstag im Hartensteiner Wald.
Gemeinsam mit unseren Klassenlehrerinnen liefen wir zur Teichwirtschaft Gramsch. Dort warteten unser Schulleiter Herr Becher, der Förster Herr Günther mit weiteren Mitarbeitern und zwei Jägern auf uns. In Gruppen eingeteilt steuerten wir sechs Stationen im Wald an, konnten unser Wissen unter Beweis stellen und viel Neues dazulernen, z. B. erfuhren wir, wie man einen Festmeter Holz ausmisst und berechnet. Wir hämmerten Nägel in Baumstümpfe und merkten, wie unterschiedlich hart die Holzarten sein können. Wir bestimmten Vogelarten unserer Region und lauschten deren Vogelstimmen. Weiterhin ordneten wir Laubblätter den Baumarten zu. An einer anderen Station versuchten wir einmal ganz leise zu sein und mit geschlossenen Augen, aber offenen Ohren die Geräusche des Waldes einzufangen. Dann spielten wir „Eichhörnchen-Überlebenstraining“. Dazu musste jeder 10 Maiskörner nehmen und diese an möglichst verschiedenen Stellen im Wald verstecken. In drei kurzen Suchaktionen galt es mindestens 8 Maiskörner wiederzufinden oder in anderen Verstecken zu plündern. Ehrlich zugegeben hätten nicht alle von uns als Eichhörnchen überlebt. An der sechsten Station zeigten uns zwei Jäger mit ihren Jagdhunden ihr Können. Wir durften die Fährten und Spuren legen und die Jagdhunde bewiesen ihre Fähigkeiten im Aufsuchen und Aufstöbern. Wir waren begeistert, wie brav die Hunde gehorchten und die Befehle befolgten – echt beispielgebend für uns Schüler. 
Zum Abschluss der Exkursion versammelten wir uns noch einmal an der Teichwirtschaft Gramsch, zwei Jäger bliesen ein Ständchen auf Jagdhörnern, Förster Günther schenkte allen Schülern ein kleines Buch über den Wald und wir spendeten einen kräftigen Applaus.
Wir, die Schüler der 6. Klassen, möchten uns an dieser Stelle auch im Namen unserer Klassenlehrerinnen nochmals bei allen Mitwirkenden bedanken, die uns diese interessante und erlebnisreiche Tour durch den Wald ermöglichten.

Die Schüler der Klassen 6 mit ihren Klassenlehrerinnen

Voller Erwartungen auf das NEUE

Fast vier Wochen ist es nun schon wieder her, als am 8. August 2016 an unserer Schule für 30 Lehrer und 408 Schüler das neue Schuljahr begann. Voller Erwartungen waren an diesem Tag auch 80 Schüler der drei fünften Klassen gekommen, die seit diesem Tag ihre Schullaufbahn an unserer Oberschule fortsetzen.

Wie jedes Jahr versammelten sich alle Schüler mit ihren Lehrern auf dem Schulhof, um gemeinsam das neue Schuljahr zu beginnen. Nach der Begrüßung aller Schüler durch den Schulleiter, Herrn Becher, und den Bürgermeister, Herrn Steiner, ging es in die Klassenzimmer. Hier hatten sich die drei Klassenlehrer der fünften Klasse alle Mühe gegeben, um ihren neuen Schützlingen die ersten Tage zu versüßen. Neben Lehrbüchern, Stundenplan gab es natürlich für die „Schulanfänger“ auch eine liebevoll gebastelte und mit Leckereien gefüllte kleine Zuckertüte.

Vor den Fünftklässlern standen drei ereignisreiche Tage, an denen das nähere Kennenlernen im Vordergrund stand. Gleich am ersten Tag stiegen wir der Schule einmal auf´s Dach. Hierzu ging es mit unserem Hausmeister, Herrn Nagel, erst einmal hoch hinaus. Wir kletterten auf den Turm der Schule und ließen unseren Blick über Hartenstein und die nähere Umgebung schweifen. Neben den notwendigen Belehrungen und dem Anfertigen von Steckbriefen stand auch eine Schulrallye auf dem Plan. Über den Hermann-Löns-Weg ging es zum Paul-Fleming-Haus, wo die Kinder Wissenswertes über den Namensgeber unserer Schule erfuhren. Auch das Fleming-Denkmal auf dem Marktplatz der Stadt Hartenstein wurde in die Erläuterungen einbezogen, bevor die drei Klassen mit ihrem Klassenlehrer in verschiedenen Richtungen zu einer kleinen Erkundung durch den Ort aufbrachen. Denn leider machte Petrus den Klassenlehrern einen Strich durch ihren Ablaufplan und schickte ordentlich Regen von OBEN – mit Ausnahme einer Stunde. Zur Stärkung gab es danach einen kleinen Imbiss.

Ein selbst „gezaubertes“, gesundes Frühstück unterbrach das Methodentraining am dritten Tag. Hierbei ging es vor allem darum, aus einer Vielzahl bereitgestellter Lebensmittel Schnitten anzurichten, die nicht nur gut schmecken und gesund sind, sondern die auch das Auge mitessen lassen.

Das alles ist nun schon wieder Geschichte. Unsere „NEUEN“ haben sich gut eingelebt in den Schulalltag einer Oberschule. Sie sind wissbegierig und verfolgen aufmerksam das Unterrichtsgeschehen. Deshalb möchten wir an dieser Stelle einmal den Eltern einen Dank aussprechen, die diesen Weg erfolgreich begleitet haben.

EF