Monthly Archives: Juli 2016

Wandertage der Klasse 6a

Freizeitpark Plohn

Am ersten unserer Wandertage, am 02.05.2016, fuhren wir in den Freizeitpark nach Plohn. Nachdem wir belehrt und die Gruppen am Eingang eingeteilt worden waren, durften wir den Park erkunden. Zuerst haben wir dem „Freefall-Tower“ einen Besuch abgestattet. Wenn man fallen gelassen wird, hat man ein komisches Kribbeln im Bauch, das sich aber einfach gut anfühlt. „Es war cool!“ Danach haben wir das „Rodeo“ getestet. Das waren Kühe, die sich gedreht haben, die auf einer Platte standen, die sich noch mal gedreht hat, und die Platte noch auf einer Platte befestigt war, die sich ebenfalls gedreht hat. Einfach super. Dann liefen wir zur „schlimmsten, gefährlichsten, wildesten und unglaublichsten Holzachterbahn“ von Plohn, der „El-Toro“ Wir stiegen ein. Dann ging es los, den Berg hoch, den Berg runter, es war so geil, dass wir siebenmal hintereinander gefahren sind. Danach sind wir noch „Fluch des Teutates“ gefahren. Das war eine Wasserrutsche, sie war zwar nicht so schnell, aber man ist nass geworden. Auch die Wildwasserbahn und weitere Attraktionen wurden von uns noch getestet. Der Tag verging wie im Flug. Wir mussten die Heimreise antreten. Uns hat es allen sehr gut gefallen.

Tim Rauchfuß

Ausflug in den Leipziger Zoo

Am zweiten unserer Wandertage, am 03.05.2016, fuhren wir mit dem Zug nach Leipzig. Nach Ankunft in Leipzig mussten wir noch einen kurzen Fußmarsch bis zum Zoo zurücklegen. Sehr weit war es zum Glück nicht, denn wir waren schon sehr gespannt auf die vielen Tiere. Am Eingang wurden wir in Gruppen aufgeteilt und dann begannen wir, den Zoo zu erkunden, bestaunten die vielen Tiere in ihren Häusern und im Freigelände. So besuchten wir zum Beispiel das Aquarium, um die Fische zu sehen. Dort gab es sogar ein offenes Becken zum Streicheln der Fische. Danach ging es zum Gondwanaland. Eine gebaute Höhle führte hinein. Drinnen war es sehr heiß. Wir fuhren mit dem Floß. Die Fahrt war prima. Danach absolvierten wir weiter unseren großen Rundgang. Zuerst gingen wir in Richtung des Tigers. Leider lag er und sonnte sich. Anschließend ging es zu den Totenkopfaffen. Das sind ganz süße kleine Kerlchen, die aber auch sehr frech sind. Wenn man nicht aufpasst, klauen sie gerne von Leuten die Sachen, die man meistens nicht wiederbekommt. Bei uns hatten sie kein Glück. Am Ende des Rundganges kamen wir noch am Souvenirladen vorbei. Einige Kinder kauften noch schnell ein kleines Andenken oder ein Eis, denn es war schon sehr warm. Viel zu schnell verging die Zeit. Es war ein besonders schöner und erlebnisreicher Wandertag.

Milena Mühlmann, Jakob Lesch

Ein Besuch im Schaubergwerk in Schlema

Der 04.05.2016 führte uns in den „Markus-Semmler-Stollen“ nach Schlema.

Wir trafen uns alle am Hartensteiner Bahnhof. Von da aus fuhren wir mit dem Zug nach Schlema und mussten anschließend noch ein ganzes Stück laufen. Im Schaubergwerk wurden wir von einer Frau ganz nett begrüßt. Bevor wir einfahren durften, mussten wir Gummistiefel und einen Overall anziehen und natürlich auch einen Helm aufsetzen. Sehr wichtig waren aber auch eine Taschenlampe und die kleine Erste-Hilfe-Tasche. So ausgerüstet fuhren wir ins Bergwerk ein. Nachdem wir einen langen Gang entlang marschiert waren, kamen wir zu einem großen Raum. Dort erzählte uns unser Begleiter sehr viel über die schwere Arbeit der Bergleute damals. Dann begann der Rundgang. Zuerst kamen wir zur alten Tunnelbohrmaschine. Als sie unser Begleiter einschaltete, bekamen wir alle einen Schreck, da es so laut war. Kaum zu glauben, wie das die Männer früher ausgehalten haben, ganz ohne Ohrschützer. Wir bekamen wieder viele Informationen zur Arbeit im Bergwerk. Jetzt kann ich mich auch gut in die Lage meines Ur-Opas versetzen. Was der damals durchgemacht hat, ist echt Wahnsinn. Wir gingen weiter zu einem dunklen Raum. Ich dachte mir: Hoffentlich stoße ich mich nicht, denn es war so dunkel, dass man ohne die geschwächte Lampe nichts gesehen hätte. Während unseres Rundgangs bekamen wir noch sehr viel erklärt, mussten auch eine alte bemooste Leiter hinaufklettern. Zum Schluss fuhren wir alle wieder mit dem Fahrstuhl nach oben. Mit einem lauten „Glück auf“ verabschiedeten wir uns. Es war ein gelungener Tag, es hat uns allen sehr gut gefallen.

Martin Freitag, Franz Mühlmann