Monthly Archives: Juni 2014

Die Fotos

von der Sprachreise sind online hier.

Sprachreise

Eindrücke von der Sprachreise der Neuntklässler nach England

Am 18.05.2014 starteten abends um 22:00 Uhr 64 Schüler der 9. Klassen gemeinsam mit 4 Englischlehrern zur fünftägigen Sprachreise nach England. Eine nette Busfahrerin brachte uns in einem bequemen Doppelstockreisebus zügig und sicher zum Fährhafen nach Dünkirchen in Frankreich. Von dort aus konnten wir bereits eine Fähre früher als geplant unsere Überfahrt auf die Insel antreten. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, sodass wir auf dem Außendeck
die warmen Sonnenstrahlen genießen konnten. Gegen 12:00 Uhr wurden wir mit einem herrlichen Blick auf die weißen Klippen von Dover in England begrüßt.
Unsere Uhren stellten wir eine Stunde zurück und weiter ging es zur Besichtigung der historischen Burganlage „Dover Castle“. Es gab viele alte, interessante Gebäude zu sehen, u.a. auch eine kleine Kirche, die einst die Sachsen errichteten. Wir konnten im Park auf dem Rasen sitzen und entspannen sowie uns an der schönen Aussicht auf den Hafen erfreuen, wo auch das berühmte deutsche Reiseschiff „Aida“ ankerte.
Dann fuhren wir weiter nach Hastings, unserem Reiseziel, das wir gegen 17:00 Uhr erreichten. Wir unternahmen zunächst einen Spaziergang zum Strand, an dem sich die ersten Badegäste tummelten
und auch einige Mutige von unserer Truppe einmal mit den Füßen im Meer tapsten. Von wegen in England gibt es immer Regen, es war heiß und anstelle unserer Regenschirme hätten wir viel besser Sonnencreme gebraucht! 18:00 Uhr holten uns dann unsere Gasteltern vom Bus ab. Sie waren alle sehr nett und verwöhnten uns mit einem Abendessen. Anschließend zeigten sie uns den Weg zu unserem Pick-up-Point, der Bushaltestelle, an der uns unser Reisbus in den darauffolgenden Tagen abholte und wieder absetzte. Nach dem Duschen fielen wir müde ins Bett.

Am Dienstag, 8: 00 Uhr begann unser Tagestrip nach London. In „Greenwich Park“ machten wir eine Pause, genossen die herrliche Natur und streichelten die süßen Eichhörnchen. Danach ging es weiter mit unserem Bus und einem Londoner Reiseleiter zu einer 90-minütigen Stadtrundfahrt, bei der wir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten Londons gezeigt und erklärt bekamen, z.B. Big Ben,
Tower Bridge, London Eye. Im Anschluss besichtigten wir die gewaltige Anlage „The Tower of London“ und konnten dort auch die gut bewachten Kronjuwelen sehen. Gleich nebenan bekamen
wir Einsicht in die beiden Türme der berühmten „Tower Bridge“. Es war sehr beeindruckend im oberen Teil der Brücke zu sein und die Skyline Londons zu sehen, doch wir stiegen auch in den unteren Teil der Brücke hinab und besichtigten die auf Hochglanz polierten Maschinen, die früher mit Wasserdruck die Brücke für die Durchfahrt großer Schiffe öffneten, heute geschieht dies elektrisch.
Den Rest des Tages verbrachten wir am Ufer der Themse und freuten uns in London zu sein.
Am Abend fuhren wir zurück nach Hastings zu unseren Gastfamilien. Auf dem Nachhauseweg hatte
sich eine Gruppe verlaufen, da die Häuserzeilen in den Straßen so gleich aussahen. Zum Glück gibt es Handys! Sie riefen einen ihrer Lehrer an, die Gastfamilie konnte informiert werden und sie holte unverzüglich unsere „Lost in Hastings-Gruppe“ mit dem Auto zu sich nach Hause.

Am Mittwoch starteten wir erst 9:00 Uhr mit dem Bus und fuhren nach „Beachy Head“ – zur Steilküste. Dort war es sehr windig und neblig. Viele von uns hatten sich verkehrt gekleidet, für
T-Shirt und kurze Hosen war es nämlich viel zu kühl. Wir wanderten entlang der Klippen, die zu
unserer Verwunderung keine Absperrungen hatten, schossen schöne Fotos vom kleinen Leuchtturm, der ab und zu auch im Nebel verschwand. Außerdem besichtigten wir das Denkmal für die Piloten des II. Weltkrieges, die diese Klippen oft als Letztes von ihrer Heimat sahen, denn fast jeder 2. Pilot
kehrte von diesen Flügen nicht mehr zurück.
Dann ging unsere Reise weiter in das Seebad Brighton. Dies hat eine schöne Seebrücke mit einem Riesenrad davor und einem ganzen Rummelplatz auf der Brücke. Das Beste an Brighton war natürlich die Shopping-Tour für unsere Mädchen, die für Höchstumsätze bei „Primark“- einer Ladenkette aus den USA gesorgt haben. Zufrieden ging es dann am späten Nachmittag wieder zurück nach Hasting zum Abendessen bei unseren Gastfamilien. Danach trafen wir uns noch einmal mit unseren Freunden und kauften Proviant für die Rückreise am nächsten Tag. Die Chipstüten waren riesengroß und sehr lecker. 🙂

An unserem letzten Tag wurden wir morgens 8:00Uhr von den Gasteltern oder per Taxi zu unserem Treffpunkt gefahren und es hieß schon wieder Abschied zu nehmen von ihnen. Aber ein erlebnis- reicher Tag in London lag noch vor uns. Der Bus brachte uns wieder zum „Greenwich Park“, wo sich auch das „Royal Observatory“ befindet. Dort besichtigten wir die 24-Stunden-Uhr, an der es gerade 10:30 Uhr war, den Nullmeridian, auf den wir uns so stellten, dass der eine unserer Füße auf der Osthalbkugel und der andere auf der Westhalbkugel der Erde stand sowie die Ausstellungsäume zu den Geräten zur Himmelsbeobachtung einschließlich dem riesigen Teleskop. Dann liefen wir zum Themse-Ufer, vorbei an der „Cutty Sark“, dem Schiff, das wir aus dem Englischlehrbuch kennen, durchquerten einmal den „Foot Tunnel“, der unter der Themse entlang geht und danach begann unsere Bootstour entlang der Themse bis zum „Westminster Palace“. Viele Sehenswürdig- keiten Londons beeindruckten uns diesmal aus einer anderen Perspektive. Hinter der „Tower Bridge“ zogen plötzlich schwarze Gewitterwolken auf und die ersten Regentropfen bekamen wir noch auf dem Deck des Schiffes ab. Dann aber goss es wie aus Kübeln, es blitzte und donnerte, dass wir den überdachten Teil der Bootsanlegestelle gar nicht sofort verlassen konnten. Es regnete also doch viel in London.:-( Dem Wetter mussten wir uns fügen und wir beschlossen, erst einmal regengeschützt zu bleiben und die Londoner U-Bahn zu nutzen. Wir fuhren mehrere Stationen, stiegen auch um und fuhren zum „Picadilly Circus“- der berühmten Straßenkreuzung mit der Eros-Statue in der Mitte. An der Oberfläche wieder „aufgetaucht“ – stoppte der Regen und die Sonne strahlte wieder. Von da aus durften wir London für 2 Stunden alleine erkunden. Souvenirs wurden gekauft, „Fish and chips“ wurde probiert. Später liefen wir zum „Buckingham Palace“, denn wir wollten ja auch sehen , wo die Queen in London residiert. Viele Fotos wurden gemacht und 2 unserer Fotografen gefiel es ganz besonders, deshalb blieben sie etwas länger als die Reisegruppe. Die lief nämlich weiter zum letzten Höhepunkt der Reise, zum „Apollo“-Theater, wo wir uns das Musical „Wicked“ anschauten. Ein Lehrerhandy erreichte der Hilferuf der 2 begeisterten Foto- grafen, sie seien noch am „Buckingham Palace“ und wüssten nicht weiter. Die Paparazzi wurden von einem Lehrer abgeholt und sie konnten das Musical mit 15 Minuten Verspätung doch noch besuchen. Es war eine tolle, farbenprächtige und stimmgewaltige Aufführung. Zum Abschluss fuhren wir noch einmal mit der U-Bahn bis zur „Westminster Bridge“, wo unser Bus bereits war- tete. London bei Nacht sah wunderschön aus. „Big Ben“ schlug 11:00 Uhr, unser Bus schloss die Türen und wir traten die Heimreise an. Die Fahrt nach Hause dauerte bis abends 19:15 Uhr, aber nach so vielen schönen erlebnisreichen Eindrücken war die Stimmung der Truppe grandios. Keine Spur von Müdigkeit zeigend stimmten wir auf den letzten Kilometern sogar noch fröhliche Lieder an.
Das Fazit der Reise: „ England war einfach geil!!!“

Die Schüler der 9. Klassen und das Team der Englischlehrer

Fotogalerie

Sportfest

Die Fotos vom Sportfest sind hier online.